Mops Welpen

Interessantes und Nützliches zum Mops

Jan
03

Vor dem Kauf eines Mops…

admin on Jan-3-2009
Mops Welpen

Mops Welpen

…gibt es so einige Fragen, die Sie sich beantworten sollten. Ganz vorn steht da die Frage: Was ist ein Mops?

Ja, nein – schon klar: ein Hund. Doch welche Art Hund holen Sie sich in die Familie? Wussten Sie, dass der Mops zur Familie der Molosser gehört? Er steht also in direkter Verwandtschaft zu Dogge, Mastino Napolitano, Bordeauxdogge & Co. Nicht erschrecken, der Mops hat kein Sabberproblem, doch bringt diese Verwandtschaft ihm so einige Vorteile gegenüber anderen Hunderassen: schier unerschöpfliche Freundlich- und Fröhlichkeit, eine hohe Reizschwelle und eine ordentliche Portion Humor sind nur einige davon.

Hohe Reizschwelle bedeutet übrigens, es muss schon ordentlich Ärger geben, bevor der Mops sich zu einer entsprechenden Reaktion hinreißen lässt. Das macht ihn nicht weniger wach- oder aufmerksam – er lässt sich einfach nur nicht so schnell beeindrucken, überlegt erst und entscheidet dann über Eingreifen oder Sein-lassen. Molosser, und so auch der Mops, bevorzugen häufig „sein lassen“. Andererseits bringt diese Verwandtschaft einen hohen Grad an Sensibilität für den Mopscharakter mit sich. Bitte also nicht schreien, permanente Hektik verbreiten oder in einen Kasernenhofton verfallen. Möpse mögen die leisen Töne und lassen sich am Besten auch mit diesen erziehen! Reagiert der Mops nicht auf gewünschte Forderungen, ist er weder dumm noch „dickköpfig“ – nein, der Mops macht sich dann nur erst ein Mal Gedanken über den Sinn oder Un-Sinn der Forderung und so kann es auch sein, dass seine Entscheidung entgegen gesetzt zu Ihren Wünschen ausfällt. Über dieses, und noch einiges mehr, sollten Sie sich VOR dem Kauf eines Mopses im Klaren sein und Ihre eigenen Verhaltensweisen, Temperamente und Bedürfnisse in Vergleich zu denen des Mopses setzen.

Rassebücher helfen sicher weiter, doch nichts geht über das persönliche Kennenlernen des Mopses. Nutzen Sie daher z.B. organisierte Klubspaziergänge und Forentreffen. Hier erleben Sie Ihren zukünftigen Hund live und können bei dieser Gelegenheit von „normalen“ Haltern, also Nicht-Züchtern, mehr über das Wesen des Mopses erfahren. Kommen Sie zu dem Schluss, dass der Mops der richtige Begleiter für Sie ist, dann geht es daran, den richtigen Züchter zu finden. Nehmen Sie sich Zeit dazu und nutzen Sie den Zeitraum der Züchterfindung ggf. auch dazu, auf Ihr zukünftiges Mops-Kind zu sparen. Ein verantwortungsvoller Züchter, dessen Arbeit nicht nur im Zusammenbringen irgendeines Rüden mit irgendeiner Hündin besteht, sondern in Ahnenprüfung, hochwertige Ernährung und Gesundheitschecks der Eltern und Mops-Welpen, so wie umfassender Sozialisierung der Mops-Welpen, beansprucht zu Recht unter Umständen einen Preis über 1000,00 €. Verantwortungsvolle Züchter erkennen Sie daran, dass diese Ihnen auch vor dem Welpenkauf, gern und weitreichend Auskunft und Einblick in ihre Zucht und „Hundeleben“ gewähren, aber auch Ihnen ordentlich „auf den Zahn fühlen“. Möchte man vermeiden, als „potentieller“ Käufer betrachtet zu werden, geben Sie nicht an, dass Sie sich speziell für die Rasse Mops interessieren, sondern sich erst ein Mal über verschiedene Rassen informieren wollen. Die Reaktion des Züchters wird Ihnen dann schon viel sagen!

Bei Besuchen lassen Sie sich bitte nicht vom Anblick der „süßen“ Mops-Welpen blenden – alle Welpen sind süß – sondern achten Sie auf das Umfeld und Verhältnis der Hunde zum Züchter! In Deutschland spaltet sich die Mopszüchtergemeinde in zwei Gesellschaften. Die einen Züchter verfolgen die Zuchtziele entsprechend der Vorgaben von FCI und VDH, die anderen sind bestrebt dem „Altdeutschen Mops“ wieder zu mehr Popularität zu verhelfen. Welcher der beiden Mopstypen Ihnen besser gefällt liegt in Ihrer Entscheidung. Informationen zu den unterschiedlichen Typen erhalten Sie auf jeden Fall beim „Deutschen Mopsclub e.V.“,  dieser ist dem VDH angeschlossen und dem AMV – „Altdeutscher Mops Verband e.V.“ .In beiden Verbänden stehen auch Züchterlisten und Welpenvermittlung zur Verfügung.

Verzichten Sie aber auch hier nicht auf die eingehende Betrachtung der Züchter – die Mitgliedschaft in einem der Verbände macht noch keinen guten Hundezüchter aus! Lassen Sie weniger Sorgfalt bei der Suche nach Ihrem Mops und Mopszüchter walten, beschließen Sie, nicht so tief in die Geldbörse zu greifen, können Sie natürlich Glück haben, und ein gesundes Tier erhalten. Doch dieser geringen Chance stehen unzählige physisch wie auch psychisch kranke Tiere gegenüber, Mops-Mütter die unter unvorstellbaren Lebensbedingungen als Gebährmaschinen missbraucht werden und tausende Euro, die Sie unter Umständen dem Tierarzt zahlen!

Wir übernehmen die Rechnung für Ihren Hund!
  1. newstube.de Said,

    Hinweise zum Kauf eines Mops | Mops Welpen…

    Der Mops als Haustier wird in Deutschland immer beliebter. Doch bevor man sich für einen Mopswelpen entscheidet, sollte man unbedingt einige Tipps und Hinweise beachten. Sei es bei der Auswahl des richtigen Züchters oder bei der täglichen Pflege….

  2. Claas Schaefer Said,

    Generell kann man immer sagen, dass man den “neuen” Hund schon im Welpenalter kennenlernen sollte…egal welche Rasse es ist…

  3. schock Said,

    Mein Komentar,

    der Mops stammt Nicht vom Molser, der Dogge ab. Bitte besser die Historie prüfen
    Danke

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