Mops Welpen

Interessantes und Nützliches zum Mops

Dez
15

Die Pflege des Mops

admin on Dez-15-2008
Pflege des Mops

Pflege des Mops

Wir gehen mal davon aus, dass Sie sich beim Kauf Ihres Mopses Zeit nahmen, den Züchter sorgfältig auswählten und auf den Kauf eines Hundes aus Massenzucht, Kofferraum und anderer Geld-schachernder Quellen verzichteten.

Dann können wir nämlich auch davon ausgehen, dass Sie einen Mops Welpen mit größtmöglichen Chancen auf eine langandauernde stabile Gesundheit in den Familienkreis aufnahmen. Aber auch ein gesunder Hund will richtig ernährt und gut gepflegt sein.

Bei einem Mops-Welpen bedeutet dies in der Regel: Fütterungen finden 4-5 Mal über den Tag verteilt, je nach Züchterangabe, statt. Auch die Sozialisierung muss von Ihnen fortgeführt werden. Dies bedeutet für Sie, dass Sie die „Handvoll Mops“ an neue Situationen führen und ihm dabei Rückhalt geben. Mit „Rückhalt“ ist allerdings nicht gemeint, dass Sie Ihren MopsWelpen jedes Mal, wenn ein größerer oder großer Hund naht, panisch an sich reißen. Auch der Mopswelpe ist ein robustes, stämmiges Kerlchen, der auch mal einen Stüber ab kann. Nur so lernt er den Hundeknigge und Sie erhalten einen freundlichen, hundegesellschaftsfähigen Mops.

Das Fell des Mopses ist, wie das fast aller molossoiden Rassen, und genau das ist Ihr Mops – der kleinste Molosser dieser Rassegruppe – kurz, fein und relativ weich. Von daher macht es uns der Mops mit seiner Fellpflege relativ leicht – regelmäßiges, wöchentliches Bürsten mit einer mittelweichen Bürste, oder auch das Abstreichen des Fells mit einem „Noppenhandschuhs“ reicht völlig aus um die normalen Verschmutzungen und loses Fell zu entfernen. Während des Fellwechsels sollten Sie sich etwas öfter mit dem Ausbürsten beschäftigen, denn Mopshaare haben in der Tat die Eigenschaft, sich gern in Kleidungsstücke und andere stoffbezogene Utensilien fest zu setzen. Der „Noppenhandschuh“ ist aus eigener Erfahrung ein Lieblingsstück, denn die feinen kurzen Haare „verweben“ sich zwischen den Noppen, so dass sie später bequem wie ein Netz abgezogen werden können und außerdem bekommt Ihr Hund eine extra Massage. Kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle genießen die „Bearbeitung“ mit diesem Handschuh sehr. Sollte Ihr Welpe der Fellpflege noch etwas abgeneigt sein, lassen Sie sich nicht beeindrucken, sondern machen Sie ihm den Vorgang spielerisch und mit dem einen oder anderen Leckerlie schmackhaft.

Das gleiche gilt für Ohren- und Augenpflege des Mops.

Kontrollieren Sie regelmäßig die Ohren Ihres Mops. Im Handel erhältliche Pflegemittel zur Reinigung des äußeren Gehörganges sind gut, sollten Sie dennoch nur von Zeit zu Zeit einsetzen, und auch nur dann, wenn die Verschmutzungen mal recht arg sind. Die üblichen kleinen Verschmutzungen lassen sich hervorragend mit einem, mit klarem, warmen Wasser befeuchteten, weichen Tuch entfernen. Gehen Sie niemals! mit Ohrenstäbchen und Ähnlichem in den Gehörgang des Hundes hinein – der Aufbau des Hundeohres ist so geschaffen, dass Sie sehr schnell Schaden anrichten können. Stellen Sie bei der Ohrenpflege fest, dass der Hund mehr „Ohrenschmalz“ als üblich absondert und zu allem Überfluss Ihnen bei der Riechprobe ein unangenehmer Geruch aus dem Ohreninneren entgegen strömt, wenden Sie sich umgehend an einen Tierarzt, denn die Möglichkeit einer Entzündung ist dann recht hoch.

Die Augen des Mopses können, auf Grund der speziellen Form des Mopsauges, am Morgen in den Augenwinkeln mit etwas Schleim verklebt sein. Auch hier greifen Sie wieder zu einem weichen, feuchten Tuch – wasser-befeuchtet genügt wieder völlig – und säubern vorsichtig die Augen. Treten verstärkte Absonderungen und Tränenfluss, vielleicht sogar in Verbindung mit Augenrötungen auf, konsultieren Sie Ihren Tierarzt und lassen dort die Ursachen prüfen. Verwenden Sie übrigens grundsätzlich keine Kamille zur Reinigung von Ohren, Augen oder sonstigen Körperteilen des Hundes. Entgegen uns Menschen hilft die Kamille dem Hund nicht, sondern ruft häufig allergische Reaktionen hervor, Fellausfall an den behandelten Stellen ist dabei noch das kleinste Übel.

Hat Ihr Mops eine ausgeprägte Nasenfalte, so sollten Sie auch diese in regelmäßigen Abständen sanft säubern. Da hier die Luftzirkulation recht eingeschränkt ist, achten Sie darauf, dass die Falte trocken gehalten wird.

Auch wenn der Mops ein friedlich-freundlicher Geselle ist, der liebe Gott hat ihm dennoch Zähne gegeben, und diese sind, bei falscher Ernährung genauso anfällig, wie die unseren. Vor allem die häufige Fütterung von Weichfutter begünstigt die Bildung von Zahnstein und somit den baldigen Verlust von Zähnen. Den Zahnstein können Sie zwar regelmäßig vom Tierarzt entfernen lassen, doch in der Regel müssen die Tiere dazu in Narkose gelegt werden und der Mops, wie viele „Kurznasen“ leidet häufig unter „Narkoseanfälligkeit“ – im schlimmsten Fall wacht Ihr Liebling also nicht mehr auf. Vermeiden Sie solche, eigentlich unnötigen, Behandlungen, in dem Sie Ihrem Mops regelmäßig einen kleinen Lamm- oder Kalbsknochen gönnen. Ihr Mops gehört zwar zu den kleinen Hunderassen, aber er ist ein HUND!

Dieser Feststellung eher entgegen steht die Empfehlung, Ihren Mops von klein auf auch an Gemüse- und Obstverzehr zu gewöhnen. Der Genießer liegt dem Mops im Blut und wenn er rechtzeitig an das Knabbern einer Möhre, dem Naschen von Melone oder Banane und dem frischen Genuss von roher Kartoffel, Gurke oder auch Tomate gewöhnt ist, wird er ein Leben lang daran Gefallen finden.

Mit der Auswahl des Obstes und Gemüses sollten Sie wie bei einem Kleinkind verfahren. Je jünger Ihr Mopskind ist, desto weniger Säuren sollten die angebotenen Früchte beinhalten. Verzichten Sie jedoch komplett auf Rosinen, Hülsenfrüchte und Zwiebelgewächse! Von einfach nur unverdaulich bis hin zu lebensgefährlich reicht hier die Palette der Auswirkungen!

Wie der Gesundheit aller Lebewesen zuträglich ist die Möglichkeit zur ausreichenden Bewegung. Der Mops ist ein bewegungs- und spielfreudiger kleiner Geselle. Sie sollten sich vom Spaß ihres Hundes anstecken lassen und auch über ein paar sportliche Spiele nachdenken, denn der kleine Molosser ist auch ein kleiner Sportler. Der übergewichtige Mops, wie er häufig vor unserem geistigen Auge erscheint, ist weder ein typischer, noch ein gesunder Mops. Wie uns Menschen macht Übergewicht auch dem Hund in gleichem Ausmaß zu schaffen: Schädigungen des Gelenkapparates, Herzkrankheiten, Diabetis, Nierenkrankheiten u.s.w. sind die Folgen falscher Fütterung und zu wenig Bewegung.

Lassen Sie ihren Mops einfach das sein, was er ist: ein kleiner, eben „mopsfideler“ und robuster Hund und Sie werden viel und vor Allem lange Freude an diesem freundlichen Clown haben!

Banner 468x60

Weitere Beiträge zum Mops

Tierversicherung für einen Mops

Tierversicherung für einen Mops

Damit wir an unserem Liebling, dem Mops noch lange Freude haben und diese Freude vor allem ungetrübt[...]


Der Mops im Auto

Der Mops im Auto

Der Mops liebt es bequem und ist Klein-Möpschen bereits daran gewöhnt, dann wird Mops das Au[...]


Gibt es Alternativen zum Mops

Gibt es Alternativen zum Mops

Ein echter Mopsfreund und -kenner wird Ihnen auf den Kopf zusagen, dass es keine alternative[...]


  1. Rihana Said,

    Sehr guter Artikel. Ich habe auch einen Mops und möchte ihn nicht mehr missen.
    liebe Grüsse aus Berlin

  2. Ronny Burkert Said,

    Vielen Dank für diesen voller Leidenschaft geschriebenden Artikel. Mein Mops Tysen ist jetzt 4 Jahre Jung aber so eine gute und genaue Beschreibung für die Mopsrasse habe ich noch nie gelesen!!! Ich liebe meinen Hund und er hat auch recht große Zahnsteinprobleme, daher übberlege ich ob eine Zahnstein OP in frage käme.
    Vieleicht können Sie mir ja noch einen guten Rat mit auf den Weg geben.

    Vielen Dank im voraus ….!!!!!

  3. Rosi Di Bartolomeo Said,

    Habe mal eine Frage. Habe mir einen kleinen Mops vor 3 Wochen gekauft. Er ist jetzt vier Monate. Wenn ich ihm zwischendurch Trockenfutter gebe, schluckt er es runter ohne zu kauen. Er hat es auch schon einmal ausgebrochen und fiel danach um. Mußte ihn auf die Beine stellen, dann ging es wieder. Natürlich habe ich Panik gekriegt. Jetzt weiche ich es immer in Wasser ein. Ich weiß nicht, ob es so richtig ist oder nicht, da ich noch nie einen Mops hatte. Vielleicht können Sie mir einen Rat geben. Sonst ist er putzmunter. Wie oft soll ich ihn eigentlich füttern? Er bekommt von mir morgens Weichfutter, 3 Stunden später Trockenfutter in Wasser aufgelöst. Mittags wieder Weichfutter, nachmittags wieder Trockenfutter und abends dann noch einmal Weichfutter. Ist das zuviel? Er hat ständig Hunger. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Rosi

  4. Gabi Said,

    Ein sehr schöner Artikel… Wir sind seit 5 Tagen stolze “Eltern” eines Mops-Babys und nun natürlich auf der Suche nach vielen Infos, um auch alles richtig zu machen. Wir haben diese süße Maus sofort in unser aller Herz geschlossen und wollen einfach nur, dass es ihr gut geht.
    Liebe Grüße
    Gabi

  5. Bine Said,

    Endlich mal jemand der einen Mops als Hund bezeichnet. Ich habe drei Mopse und gerade wieder Nachwuchs. Es sind einfach tolle Hunde. Die auch lange Spaziergänge lieben.

    Bine

Add A Comment

Subscribe to Mops Welpen
Technorati